Einrichtungsberater

Decken und Kissen

Obwohl wir Decken und Kissen in jeder Nacht benutzen, reinigen wir sie in der Regel selten: Ideal wäre es jedoch, beide einmal jährlich in die Reinigung zu schaffen, denn wir schwitzen jede Nacht einige Liter Wasser aus. Nach acht bis zehn Jahren sollte jede Decke generell ersetzt werden. Das Kissen bereits nach drei bis vier.

Stecken Sie mit anderen unter einer Decke? Dann könnte das der Grund für einen unruhigen Schlaf sein. Wenn einer eher schwitzt und der andere leicht friert, wird's kompliziert: Wer schwitzt, strampelt sich frei, bekommt Zug und die Muskeln verspannen sich. Wer friert, neigt dazu, dem Partner die Decke wegzuziehen und beide wachen auf. Einfache Lösung: Jeder steckt unter seinem eigenen Oberbett!

Für viele ist ein leichtes Sommerbett, eine wärmere Winterdecke oder ein Ganzjahresbett auch eine lohnende Anschaffung. Da jeder Mensch andere Schlafgewohnheiten hat, bietet die Industrie Decken mit unterschiedlichem Innenleben an.

Das Stützen und Entlasten der tagsüber stark beanspruchten Wirbelsäule sind die wichtigsten Aufgaben des Kissens. Ein normales Kissen ist dieser Aufgabe nicht gewachsen. Besser ist eine schmale Unterlage, die den Raum zwischen Hals und Schulter ausfüllt und den Kopf abstützt. Nackenstützkissen sind empfehlenswert.

Federn & Daunen
Die leichte und mollig warme Daunendecke ist ideal für alle, die leicht frieren!

Achten Sie auf einen hohen Daunenanteil, denn mit ihren feinen Verästelungen schaffen sie Luftpolster, die besonders warm halten. Allerdings halten die vielen Verästelungen und Härchen der Federn und Daunen die Feuchtigkeit auch länger fest. Man sollte lange und ausgiebig lüften.

Beim Einkauf können die Bezeichnungen der Daunen in die Irre führen. Es gilt: Je leichter und bauschiger die Federn sind, desto besser ist die Füllung.
-"Reine Daunen" bedeutet einen Daunengewichtsanteil von mindestens 95%,
-"Daunen" haben mindestens 90%,
-"Fedrige Daunen" mindestens 50%,
-"Dreiviertel-Daunen" mindestens 30% und
-bei "Halbdaunen" sollte der Daunengewichtsanteil mindestens 15% betragen.

Schurwollefüllung
Für alle, die viel schwitzen ...

Schafschurwolle wirkt wie eine natürliche Klimaanlage: Sie hält warm, schütz aber auch vor Hitze und eignet sich deshalb als Oberbettfüllung besonders gut. Ihr Geheimnis für den behaglichen Schlaf: Sie nimmt Transpirationsfeuchte schnell auf und gibt sie an die Außenluft ab - ideal für ein angenehm trocken-warmes Schlafklima.

Doch die umweltfreundliche Wolle kann noch mehr: Sie neutralisiert durch ihre Selbstreinigungskraft Schweiß und verhindert die Bildung von unangenehmen Gerüchen. Sogar Schwefeldioxyd und andere Schadstoffe aus der Raumluft kann sie binden und neutralisieren.

Kunstfaserfüllungen
Für Allergiker und Hygienefanatiker
Chemiefasern werden immer beliebter, denn sie sind weich, anschmiegsam und bei 60 oder 95 Grad waschbar. Da die Fasern den Nachtschweiß nicht aufnehmen können, entweicht er mit der überschüssigen Körperwärme durch die Matratze in die Zimmerluft. Damit sich kein Wärmestau bildet, sollte die Füllung deshalb besonders locker und bauschig sein. Da die Fasern staub- und flusenfrei sind, eignen sich diese Decken gut für Allergiker.

Nun können wir Ihnen nur noch eines wünschen: einen entspannten, erholsamen Schlaf!

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